Iran EU blickt mit Sorge auf den Iran

Im Iran gehen Unterstützer des Regimes auf die Straße. Foto: Mohammad Ali Marizad/Tasnim News Agency/AP/dpa

Mehr als diplomatische Bitten kann die EU nicht an die Führung in Teheran richten.

Federica Mogherini macht sich Sorgen. Seit Beginn der Proteste gegen die iranische Regierung in der vergangenen Woche wurden 21 Menschen getötet: "Die EU verfolgt die anhaltenden Demonstrationen, die Zunahme von Gewalt und den inakzeptablen Verlust von Menschenleben genau", schrieb die EU-Außenbeauftragte am späten Dienstagabend in einer Mitteilung. "Friedliche Demonstrationen und Meinungsfreiheit sind Grundrechte, die in jedem Land gelten - der Iran bildet keine Ausnahme", fügte sie hinzu.

Mahnende Worte verpuffen

Die EU erwarte "im Geiste der Ehrlichkeit und des Respekts, die die Grundlage für unsere Beziehung sind, von Gewalt abzusehen und das Recht auf Meinungsfreiheit zu garantieren", fordert die europäische Chefdiplomatin. In den vergangenen Tagen stand Mogherini in Kontakt mit der iranischen Führung. Dennoch wurden Hunderte Demonstranten und Regierungsgegner in dem Land festgenommen. Am Mittwoch gingen Zehntausende angebliche Unterstützer der Regierung auf die Straße.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 04. Januar 2018.

 
 

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