IOC-Entscheidung Bitteres Olympia-Aus für russische Eisschnellläufer

Auch die russischen Top-Eisschnellläufer Denis Juskow und Pawel Kulischnikow dürfen nicht an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang teilnehmen.

Moskau - Wie der Vorsitzende des russischen Eisschnelllauf-Verbandes Andrej Krawzow bestätigte, gehören beide Gold-Kandidaten nicht zur Liste der vom Internationalen Olympischen Komitee für die Spiele eingeladenen russischen Sportler.

"Ich bin sauber. Ich war immer ehrlich", empörte sich Juskow gegenüber dem niederländischen TV-Sende NOS über seinen Ausschluss. "Ich wurde hunderte Male getestet. Ich bin sehr enttäuscht über diese Entscheidung", fügte er hinzu. Der 1500-Meter-Weltrekordler und dreifache Weltmeister war bis 2008 wegen Marihuana-Konsums vom russischen Verband gesperrt.

IOC: Keine Begründung der Entscheidungen

500-Meter-Weltrekordler Pawel Kulischnikow verfolgte die Spiele in Sotschi wegen einer Doping-Sperre nur aus der Ferne. Nach Ablauf seiner Zwei-Jahres-Sperre gewann er die WM-Titel 2015 und 2016 über 500 Meter, dazu 2016 auch über 1000 Meter und im Sprint-Vierkampf.

Das IOC hatte tags zuvor mitgeteilt, keine Begründungen in Einzelfällen für die Nicht-Einladung russischer Sportler zu geben.

 
 
 

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