Inzidenz über 35 3G-Regel im Landkreis Landshut rückt näher

Die aktuellen Fallzahlen für die Region Landshut. Foto: Landratsamt Landshut

Die Sieben-Tages-Inzidenzwerte an Corona-Neuinfektionen zeigen sowohl in der Stadt als auch im Landkreis Landshut steil nach oben. Die Neuinfektionen (seit Montag waren es insgesamt 66) werden vor allem bei Reiserückkehrern aus Südosteuropa – vor allem Kroatien, Bosnien und Kosovo – festgestellt.

Meist sind gleich alle Mitglieder größerer Familien betroffen, schwerere Krankheitsverläufe sind aber nicht darunter. Es handelt sich fast ausschließlich um Infektionen mit der Delta-Variante des Corona-Virus, teilt das Landratsamt mit.

Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Landshut am Mittwoch mit 51,3 den zweiten Tag in Folge über dem Schwellenwert von 35 liegt, ist die 3G-Regel noch nicht in Kraft. Denn der Wert muss nach Anweisung des Gesundheitsministeriums „stabil“, also drei Tage in Folge über einem Schwellenwert liegen, damit am übernächsten Tag die neuen Regelungen in Kraft treten.

Geimpft, getestet, genesen

Sollte die Inzidenz auch am Donnerstag über 35 liegen – nach den Berechnungen des Staatlichen Gesundheitsamtes wird dies der Fall sein – würde ab Samstag die 3G-Regel auch im Landkreis Landshut greifen. Das bedeutet, dass beispielsweise verschiedene Einrichtungen, Freizeitbetriebe oder die Innengastronomie nur noch für geimpfte oder genesene Personen oder Personen mit negativem Testergebnis besucht werden können.

Seit Pandemiebeginn haben sich in der Region Landshut 12.474 Personen nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Davon konnten 12.004 die häusliche Quarantäne bereits wieder verlassen. 285 Personen sind in diesem Zusammenhang bislang verstorben – die Zahl ist seit einigen Wochen unverändert. Aktuell verwaltet das Staatliche Gesundheitsamt Landshut 185 aktive Infektionen, 56 mehr als noch am Montag.

Eine maßgebliche Größe in der Bewertung des Infektionsgeschehens ist auch die Hospitalisierung in den drei Akutkliniken in der Region – und diese steigt leicht an, bleibt aber auf niedrigem Niveau, da auf den Normalstationen derzeit vier Corona-positive Patienten behandelt werden, von den Intensivstationen wird nach wie vor ein Patient in diesem Zusammenhang gemeldet. (Stand: 25. August)

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