Investitionen geplant BMW Group Werk Landshut will 250 Mitarbeiter einstellen

Die BMW Group wird am niederbayerischen Komponentenstandort Landshut bis Ende des Jahres rund 250 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fest ein-stellen und über 125 Millionen Euro in die Fertigung innovativer Komponenten für zukünftige Fahrzeugprojekte investieren.  Foto: BMW Group Werk Landshut

Das BMW Group Werk Landshut sorgt weiter für Beschäftigung: Am niederbayerischen Komponentenstandort wird die BMW Group bis Ende des Jahres rund 250 neue Mitarbeiter fest einstellen. Aktuell umfasst die Stammbelegschaft rund 3.500 Mitarbeiter. Darüber hinaus wird das Unternehmen – ebenfalls bis Ende des Jahres – über 125 Millionen Euro in das Werk Landshut investieren. Die Investitionen werden in die Fertigung innovativer Komponenten für zukünftige Fahrzeugprojekte fließen, teilt das Unternehmen mit.

Standortleiter Dr. Stefan Kasperowski: „Unser hohes Maß an Flexibilität, unsere Wettbewerbsfähigkeit sowie die Konzentration auf innovative Zukunftsthemen zahlen sich jetzt aus. In den letzten Jahren haben wir das Werk Landshut sukzessive umgebaut und uns der erforderlichen Transformation in der Komponentenfertigung gestellt. Wir haben nicht wettbewerbsrelevante Umfänge losgelassen und neue zukunftsträchtige Themen nach Landshut geholt. Damit haben wir dem Standort ein klares Profil gegeben und ihn langfristig wettbewerbsfähig aufgestellt.“

Die geplanten Neueinstellungen resultieren zum einen aus der gestiegenen Kundennachfrage für BMW, MINI und Rolls-Royce Fahrzeuge sowie BMW Motorrad – und dem damit verbundenen Stückzahlenwachstum für Komponenten aus Landshut. Personalleiterin Anna Sponsel: „Zum anderen gleichen wir die natürliche Fluktuation durch altersbedingte Austritte in unserem Werk aus. Darüber hinaus stellen wir im Bereich von Mangelqualifikationen ein, wie beispielsweise Instandhaltung und Elektronik.“

„Das BMW Group Werk Landshut ist ein Paradebeispiel für erfolgreichen Technologiewandel und strategische Zukunftssicherung“, so der Betriebsratsvorsitzende Bernhard Ebner. „Mit dem nachhaltig angelegten Kompetenzumbau haben Unternehmen und Betriebsrat in einem engen Schulterschluss nicht nur bestehende Arbeitsplätze gesichert, sondern auch zahlreiche neue geschaffen. Besonders freut mich, dass wir auch ehemalige Zeitarbeitskräfte übernehmen werden und für solche die keine abgeschlossene Berufsausbildung haben, ein spezielles Ausbildungsprogramm anbieten können. Das ist ein wichtiges Signal an unsere Zeitarbeitskräfte, aber ebenso in die ganze Region.“

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

1 Kommentar

Kommentieren

null

loading