"Intransparent oder nicht verhältnismäßig" Kinoverband fordert einheitliche Corona-Regeln

Der Verband HDF Kino fordert einheitliche Corona-Regeln. (Symbolbild) Foto: Christoph Soeder/dpa/dpa

Der Verband HDF Kino hat bundesweit einheitliche Regelungen zur Neuöffnung der Branche gefordert. Die Auflagen, unter denen die Kinos öffnen dürften, seien "teilweise noch ungeklärt, intransparent oder nicht verhältnismäßig", erklärte der Verband am Montag.

Für Christine Berg, Vorstand vom HDF Kino, ist der "Flickenteppich der uneinheitlichen Hygiene- und Sicherheitsvorschriften der einzelnen Länder" eine große Herausforderung.

Der HDF Kino appellierte an die Länder, hier bis Donnerstag noch nachzubessern. An diesem Tag sollen die Kinos nach monatelangen Schließungen wegen der Pandemie bundesweit wieder öffnen. Auf dieses Datum hatten sich Kino- und Verleihverbände geeinigt und seit Wochen daraufhingearbeitet.

Der Verband HDF Kino forderte, die Auflagen unter anderem aufgrund der weiter sinkenden Inzidenzen noch einmal anzupassen und zu vereinheitlichen. Demnach soll der Abstand überall nur einen freien Platz neben jedem besetzten Platz betragen. Der Verzehr am Platz müsse überall erlaubt sein. "Entsprechend darf es keine Maskenpflicht am Platz geben", hieß es. "Eine Beschränkung des Zugangs auf Geimpfte, Genesene und Getestete soll bei weiter fallenden Inzidenzen - wie teilweise bereits bei den Restaurants - aufgehoben werden."

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