Seine Brüder schafften den Sprung in die beste Football-Liga der Welt. Der Deutsch-Amerikaner Osiris St. Brown entschied sich gegen diesen Weg. Ein Gespräch über Chancen und Risiken.

In der National Football League (NFL) beginnt die heiße Phase der Saison. Die Cincinnati Bengals und die Las Vegas Raiders eröffnen am Samstagabend (22.30 Uhr deutsche Zeit) die Playoffs in der besten Football-Liga der Welt. Auch mit dabei: Equanimeous St. Brown. Der Deutsch-Amerikaner von den Green Bay Packers greift mit seinem Team in der zweiten Playoff-Runde ins Geschehen ein. Sein jüngster Bruder Amon-Ra hat die Entscheidungsspiele der Saison mit den Detroit Lions zwar nicht erreicht, dafür aber eine ganz starke erste Saison gespielt.

Osiris, der mittlere der St. Brown-Brüder, hat sich nach vier College-Football-Jahren gegen eine NFL-Karriere entschieden, ist aber weiterhin nah dran am Geschehen. Unsere Mediengruppe hat sich vor dem Playoff-Start mit dem 23-Jährigen verabredet. Ein Gespräch über Mentalität, die Schattenseiten der NFL - und große Chancen.

Herr St. Brown, während Ihre Brüder Amon-Ra und Equanimeous am vergangenen Sonntag im Duell zwischen den Lions und den Packers auf dem Platz gestanden sind, haben Sie von der Tribüne aus zugesehen. Haben Sie sich nicht gedacht: "Mensch, da könnte ich auch sein"?