Interview Prof. Ralph Pütz: "Selbstverständlich rate ich zum Diesel-Kauf"

Professor Ralph Pütz Foto: dpa

Das Straubinger Tagblatt im Gespräch mit dem Landshuter Professor Ralph Pütz, der nichts von Fahrverboten hält.

Millionen Dieselfahrer und Bürger in Städten mit zu schmutziger Luft blicken gespannt nach Leipzig. Dort urteilt am Dienstag das Bundesverwaltungsgericht über Diesel-Fahrverbote. Das Urteil könnte bundesweite Signalwirkung haben. Im Bundestag wurde scharfe Kritik an Bundesregierung und Autobranche laut, zu zögerlich zu handeln. Ralph Pütz hat mit dem  Straubinger Tagblatt über einzelne Aspekte der Problematik gesprochen. Pütz ist Professor für Nutzfahrzeugtechnik und Verbrennungsmotoren an der Hochschule Landshut sowie Leiter des Instituts für Nutzfahrzeugforschung und Abgasanalytik.

Herr Pütz, wären Diesel-Fahrverbote sinnvoll?

Ralph Pütz: Ich halte das nicht für einen zielführenden Ansatz, denn eine Abgasnachbehandlungstechnik ist durchaus verfügbar, kann unmittelbar angewendet werden. Der Omnibusbereich hat bewiesen, dass bereits mehrere verfügbare Systeme in der Lage sind, sogar Euro-3-Fahrzeuge auf ein Euro-6-Niveau zu bringen. Diese Technologie lässt sich auch auf den Pkw übertragen. Es ist nicht wahr, dass beim Pkw grundsätzlich kein Platz für diese Hardware-Nachrüstungen vorhanden wäre. Dasselbe Argument wurde im Busbereich ebenfalls angeführt und ad absurdum geführt.

Ein Bus ist nun aber um ein Vielfaches größer als ein Auto. Ist diese Hardware-Nachrüstung tatsächlich für jedes Diesel-Auto, das die Euro-6-Norm nicht erfüllt, möglich?

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 24. Februar 2018.

 

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