Interview Posselt: "Die Staats- und Regierungschefs sind Krämerseelen"

"Bundeskanzler Sebastian Kurz gibt ständig große Erklärungen ab, was die EU alles leisten soll, blockiert aber bei den Verhandlungen über die EU-Finanzplanung", kritisiert Bernd Posselt (Archivfoto). Foto: Ulli Scharrer

Bernd Posselt (63) war von 1994 bis 2014 Mitglied des Europaparlaments und gehört seit 2000 dem CSU-Parteivorstand an. Er ist Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe und Präsident der Paneuropa-Union Deutschland. Im Interview mit unserer Zeitung rechnet er in der Migrationspolitik mit den EU-Mitgliedstaaten ab, auch mit Deutschland und Österreich.

Herr Posselt, Sie haben in den 90er-Jahren als Europaabgeordneter vergebens vor Flüchtlingsdramen gewarnt. Ist Europa seitdem klüger geworden?

Bernd Posselt: Das Europa der inneren Sicherheit hat in der zweiten Hälfte der 90er-Jahre begonnen. Wir haben damals Vieles geschafft, aber mit zwei Sachen sind wir auf die Nase gefallen: Wir haben einen europäischen Schutz an den Außengrenzen mit einigen Zehntausend Mann gefordert. Den könnten wir seit 20 Jahren haben ohne die Probleme, die wir heute haben. Zweitens: Das Europaparlament war damals - vor der Osterweiterung - einstimmig für meinen Vorschlag einer finanziellen und personellen Lastenteilung bei kurzfristig auftretenden Flüchtlingsströmen.

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