Trotz der Eskalationen des amerikanischen Präsidenten betont der CDU-Außenpolitiker die Bedeutsamkeit der Beziehungen zu den USA.

Obwohl es derzeit vielerlei Differenzen mit US-Präsident Donald Trump gibt, bleibt die USA ein wichtiger Verbündeter Deutschlands, sagt Norbert Röttgen im Interview. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses warnt, der Ton aus den USA könnte noch schärfer werden.

Herr Röttgen, im Januar haben Sie den Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck kritisiert, weil er Donald Trump als Feind bezeichnet hatte. Sie sagten damals, Trump sei nicht der Feind, sondern der demokratisch gewählte Präsident des Landes, das das Rückgrat unserer eigenen Sicherheit bildet. Seitdem ist einiges passiert. Bleiben Sie bei Ihrer Aussage?

Norbert Röttgen: Den Präsidenten unseres wichtigsten Verbündeten außerhalb Europas zum Feind zu erklären, wie Habeck es getan hat, ist keine Basis, um das für uns so wichtige Verhältnis zu den USA wieder auf eine gute Grundlage zu stellen - bei allen Schwierigkeiten, die wir mit dem demokratisch gewählten Präsidenten Trump haben. Deshalb: Ja, dabei bleibe ich.

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