Interview mit Sven Grunert Landshuter Intendant: "Es ist jetzt Zeit, uns neu zu erfinden"

Julia Koschitz in "Bilder deiner großen Liebe" von Wolfgang Herrndorf. Das Stück war zu den Bayerischen Theatertagen in Memmingen eingeladen, die nun aber ausfallen. Foto: Gianmarco Bresadola

Die Theater sind dicht. Die meisten Bühnen haben wegen der Krisenlage ihre vorläufige Schließung bis zum 19. April verkündet. Aber dass sie am 20. April ihren Spielbetrieb wieder aufnehmen können, ist derzeit eher unwahrscheinlich. Die laufende Spielzeit muss vermutlich abgehakt werden, die Einnahmeverluste sind riesig und bedrohen vor allem kleinere Bühnen in ihrer Existenz. Darauf wies auch der Deutsche Bühnenverein hin.

Neben dem Landestheater Niederbayern ist in Landshut auch das Kleine Theater vom Stillstand betroffen. Sven Grunert, seit 28 Jahren Intendant dieser Bühne, versucht dennoch optimistisch zu bleiben und macht sich Gedanken, wie seine künftige Arbeit aussehen könnte.

Keine Proben, keine Vorstellungen, kein Publikum, keine Einnahmen. Herr Grunert, haben Sie Angst um die Zukunft Ihres Theaters?

Sven Grunert: Ich hatte vergangene Woche einen Telefontermin mit dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, das Gespräch verlief sehr positiv. Finanziell sind wir für die Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 auf der sicheren Seite. Jetzt geht es für mich darum, neue Inhalte, neue Formate, neue Gedanken zu entwickeln, die es ermöglichen, bald wieder Theater spielen zu können. Derzeit gehe ich davon aus, dass das für uns ab Mitte Mai wieder realistisch ist.

Das ist sehr optimistisch, denn gerade wurden die für Mai geplanten Bayerischen Theatertage in Memmingen abgesagt. Wären Sie wieder dabei gewesen?

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