Interview mit Susi Momente zum Knobeln mit "Susis Rätsel"

Susi fotografiert gerne – vor allem für ihre Rätsel. Foto: David Voltz

Kennst du Susi? Sie ist jeden Samstag mit ihrem Fotorätsel auf den Kindernachrichten zu sehen. Jetzt bringt sie ein Buch mit diesen und vielen weiteren Rätseln heraus – mit ganz tollen Bildern. Im Interview mit den Kindernachrichten erzählt sie, wie sie auf ihre Ideen kommt und was es in ihrem Buch zu entdecken gibt.

Hallo Susi! Wie bist du zum Fotografieren gekommen?

Fotos haben mich schon immer fasziniert. Sie halten Dinge fest, die man danach nicht mehr sieht. Sie frieren Momente ein. Deshalb habe ich mit 15 Jahren mit dem Fotografieren angefangen. Irgendwann habe ich dann eine gute Kamera zu Weihnachten geschenkt bekommen. Seitdem habe ich immer weitergemacht und mich verbessert. Mittlerweile haben meine Bilder auch eine eigene Handschrift.

 

Woher nimmst du die Ideen für deine Rätselfotos auf den Kindernachrichten?

Ich suche nach interessanten, zusammengesetzten Wörtern. Am besten welche, bei denen die Bilder überhaupt nichts mit der Lösung zu tun haben. „Schneebesen“ wäre da ein gutes Beispiel. Manchmal begegnen mir diese Wörter auch im Alltag. Letztens habe ich zum Beispiel Plätzchen gebacken und dann ist mir das Wort „Eigelb“ aufgefallen.

 

Im Buch gibt es nicht nur das Rätsel der Kindernachrichten, sondern auch noch andere. Kannst du uns ein paar Beispiele verraten?

Es gibt Dinge in Nahaufnahme. Hier muss der Leser erraten, was zu sehen ist. Außerdem gibt es Fehlerbilder und ein Fotopuzzle. Da sieht der Leser ein großes Bild mit einer Lücke und viele Puzzleteile. Er muss herausfinden, welches Puzzleteil ins Bild passt. Insgesamt gibt es elf verschiedene Rätsel.

 

Im Vorwort des Rätselbuchs steht, dass du gerne in Städten fotografierst. Welche Stadt gefällt dir am besten?

Ich finde Berlin toll, weil es dort sehr viel zu entdecken gibt. Im Gegensatz zu meiner Heimatstadt Straubing ist Berlin eine richtige Großstadt. Aber man muss öfter in einer Stadt gewesen sein, um dort tolle Motive zu finden. Sie sind ja meistens weit weg und man muss richtig mit dem Ort verschmelzen. Das geht nur, wenn man dort viel Zeit verbringt. Deshalb fällt mir das Fotografieren in Straubing leichter.

 

Hast du Tipps für die, die das Fotografieren ausprobieren möchten?

Fotografieren kann man lernen. Deshalb zählt: Üben! So lernt man die Kamera am besten kennen. Außerdem hilft es, wenn man rumprobiert, den Blickwinkel wechselt und Dinge besonders betrachtet.

 

"Susis Rätsel" ist seit dem 13. Dezember 2018 im Leserservice des Straubinger Tagblatts, der Landshuter Zeitung und allen weiteren Geschäftsstellen erhältlich. 

 
 

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