Für die Musik hat es Wincent Weiss aus seiner Heimat im Norden Deutschlands in den Süden verschlagen, nach München. Im Interview erzählt er, welches bairische Wort er als erstes gelernt hat und warum in seinem Leben gerade alles Form annimmt.

Hallo, Wincent! Am 20. Juni 2022 spielst du in München beim Tollwood-Festival. Wie blickst du auf den Abend?

Wincent Weiss: Mit voller Vorfreude! Ich habe verdammt schöne Erinnerungen daran, als ich dort schon mal spielen durfte. Es ist eine schöne Abwechslung zu den jetzigen Konzerten. Die spielen wir ja draußen, bei Tollwood ist es in einem Zelt. Das Licht kann perfekt eingesetzt werden, weil alles dunkel ist. Es ist doppelt so laut, wird warm, die Leute schwitzen mehr, ich natürlich auch. Und das finde ich immer super, wenn ich nassgeschwitzt auf der Bühne stehen darf. Es wird ein cooler Abend!

Für dich ist es bestimmt auch besonders, weil du ja zum Teil in München lebst.

Klar, meine ganzen Freunde aus dem Studio kommen, mein Produzent, meine Münchner Freunde, das wird für mich ein kleines Family-and-Friends-Konzert. Ich bin jetzt wieder in den Norden gezogen, lebe aber teilweise noch in München. Die WG, in der ich gewohnt habe, haben wir gerade aufgelöst, doch das Studio bleibt da und ich werde natürlich immer, wenn ich Musik mache, nach München gehen.

Warum bist du denn Wahl-Bayer?

In der neuen Folge des Freistunde-Podcasts "Sprechstunde" beantwortet Wincent Weiss die Fragen unser Leser. Und: Wir spielen mit dem Sänger eine Runde "Entweder – oder?".