Koalitionsparteien müssen nicht immer deckungsgleich sein, findet Minister Aiwanger.

Die Mehrwertsteuersenkung sollte um ein Jahr verlängert werden, sagt Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger im Interview mit Verleger Dr. Hermann Balle und Redakteuren unserer Zeitung im Verlagshaus in Straubing. Die Autoindustrie ist leer ausgegangen. Der Freie-Wähler-Chef sieht aber im Wasserstoff eine Chance, die Schlüsselindustrie wieder auf Kurs zu bringen. In der Bayern-Koalition knirschte es zuletzt gewaltig. Andere Facetten einzubringen und kleine Reibereien schaden aber nicht, sagt Aiwanger.

Herr Aiwanger, ist die Umsetzung der Mehrwertsteuersenkung in so kurzer Vorbereitungszeit überhaupt zu schaffen oder ist am Ende der Aufwand größer als der Nutzen?

Es geht um 20 Milliarden Euro alleine in diesem halben Jahr, die Wirtschaft und Verbraucher weniger an Steuern an den Bund abführen. In der Gesamtsumme ist es auf jeden Fall die Sache wert. Natürlich ist bei dem Aufwand der Umstellung die kurze Geltungsdauer fragwürdig. Ich plädiere dafür, dass man das noch mal um ein Jahr verlängert. Wir werden die Konjunktur zum 1. Januar 2021 noch nicht gesund vor uns sehen.

Ist überhaupt damit zu rechnen, dass die Steuersenkung an die Kunden weitergegeben wird?

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