Fünf Fragen an den Kandidaten der Bundestagswahl Hans Janik.

Das Team Todenhöfer bezeichnet sich selbst als Gerechtigkeitspartei. Was ist darunter zu verstehen und welche Forderungen leiten Sie daraus ab?

Hans Janik: Der Untertitel der Gerechtigkeitspartei zieht sich durch die gesamte politische Landschaft, vieles was in den letzten Jahrzehnten von der Politik umgesetzt wurde, ist ungerecht und dagegen möchte das Team Todenhöfer vorgehen und Änderungen herbeiführen. Die neue Partei von Jürgen Todenhöfer, der selbst für die CSU von 1972 bis 1990 im Bundestag war, steht grundsätzlich für eine gerechtere Politik. Wir kämpfen dafür, dass durch Steuersenkungen die Mittelschicht wieder mehr Nettoeinkommen zur Verfügung hat. Durch die Verschlankung des Staates sollen die Staatsausgaben reduziert werden, damit für andere Bereiche mehr Geld zur Verfügung steht, zum Beispiel zur Finanzierung der Rente. Die SPD hat vorgeschlagen, die Steuern zu erhöhen, um die Renten für die Zukunft finanzieren zu können. Wenn einer Partei immer nur einfällt, Steuern zu erhöhen, um etwas finanzieren zu können, ist das keine große Leistung. Unsere Steuern sind bereits viel zu hoch, hier müssen andere Ansätze umgesetzt werden.

Im Parteiprogramm ist die Rede von technologischem Fortschritt im Bereich der Gentechnik. Viele Menschen werden dabei an gentechnisch veränderte Pflanzen und Lebensmittel denken. Was verstehen Sie darunter?