Interview Habeck: "Die Grünen sind keine Bürgerbewegung mehr"

Robert Habeck führt seit Januar 2018 gemeinsam mit seiner Co-Vorsitzenden Annalena Baerbock die Grünen. Erst Mitte November bestätigte ein Parteitag das Duo im Amt. Foto: Thomas Beißner

Robert Habeck kommt mit reichlich Verspätung zum Interview. Zuvor sucht der Grünen-Vorsitzende noch das Gespräch mit zahlreichen aufgebrachten Landwirten, die ihn vor der Landshuter Sparkassen-Arena in Empfang nehmen. Mit rund 600 Traktoren sind sie am Freitagabend angerollt, um ihrer Forderung nach einer anderen Agrarpolitik Nachdruck zu verleihen. Im Gespräch mit unserer Mediengruppe geht es dann sogleich auch um grüne Politik zwischen Bauernprotesten und Klimastreiks.

Herr Habeck, Bauernproteste und Klimastreiks wechseln sich in diesen Tagen mit schöner Regelmäßigkeit ab. Wie spannend ist es derzeit, für die Grünen Politik zu machen?

Habeck: Das ist nicht nur für die Grünen eine extrem spannende und anspruchsvolle Zeit. Wir leben in einer Umbruchphase. Die Ära Merkel geht vorbei und damit auch eine Zeit, die teilweise mit Worten wie "Alternativlosigkeit" umschrieben wurde. Die Welt ist in Aufruhr geraten - und mit ihr die deutsche Parteienlandschaft.

Die Landwirte beklagen zu strenge Auflagen beim Arten- und Naturschutz. Wurden ihre Existenzängste - nicht zuletzt auch von den Grünen - zu lange beiseite gewischt?

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