Seit November 2017 ist Daniel Föst (43) der Landesvorsitzende der FDP in Bayern. Im Interview mit unserer Zeitung erklärt er, wie seine Partei den Mangel an bezahlbarem Wohnraum beheben will, wie die FDP bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr punkten will und was er sich inbesondere in Landshut erwartet. Föst Bundestagsabgeordneter und bau- und wohnungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion.

Herr Föst, seit Dienstag wissen wir: Die Mietpreisbremse ist verfassungskonform. Warum ist die FDP trotzdem weiter dagegen?

Föst: Nicht alles, was verfassungskonform ist, ist auch politisch sinnvoll. Seit vier Jahren gilt die Mietpreisbremse. Wir sehen, dass die Mieten weiter ungebremst steigen. Wir bauen einfach zu wenig. Sowohl die Baugenehmigungen als auch die Fertigstellungen gehen zurück. Das ist eine Katastrophe, denn beides müsste drastisch nach oben gehen. Die Mietpreisbremse ist ein Neubauverhinderer, sie ist Mangelverwaltung - diejenigen, die keine Wohnung finden, finden auch mit Mietpreisbremse keine - und sie drängt kleine Vermieter aus dem Markt. Die tun sich das irgendwann nicht mehr an, verkaufen an die Großen, und wir haben eine Konzentration, die nicht mal die FDP will.

Was wären Ihre Lösungsansätze?

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