Bayerns stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger geht beim Thema Corona wieder einmal auf Konfrontationskurs zur CSU: Der Freie-Wähler-Chef stellt sich im Bundesrat gegen die Möglichkeit, in bestimmten Branchen von Mitarbeitern abzufragen, ob sie geimpft sind. Im Interview mit unserer Redaktion sagt er auch, was er von einem Online-Meldeportal für Steuersünder hält: "Mit so etwas entwickeln wir uns zu einer DDR 2.0."

Herr Aiwanger, die Freien Wähler haben als Teil der bayerischen Regierungskoalition mittlerweile 14 Infektionsschutzmaßnahmenverordnungen mitgetragen. Nun reden Sie von "staatlichen Zwangsmaßnahmen" und fordern einen "Freedom Day". Wie passt das zusammen?