Industrie Kollege Roboter – Helfer für Gastronomie, Hotels und Pflege

Bundeskanzler Olaf Scholz (M, SPD) und Antonio Costa (r), Premierminister von Portugal, betrachten neben Oliver Jung, Vorstandsvorsitzender Festo beim Eröffnungsrundgang auf der Hannover Messe 2022 einen Roboter mit pneumatischem Antrieb. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Der schnelle Mobilfunk 5G hilft nun auch Robotern auf die Sprünge. Als maschinelle Helfer sollen sie dank schneller Datenüermittlung künftig beim Servieren oder bei der Reinigungsarbeit helfen können.

Der Hochgeschwindigkeits-Mobilfunkstandard 5G soll auch zum Kommunikationskanal für Serviceroboter werden.

Vodafone und Hyundai stellten am Montag auf der Hannover Messe ein Modell vor, das sich für einfache Assistenzaufgaben etwa im Gastgewerbe oder in Pflege- und Gesundheitseinrichtungen einsetzen lässt.

Dabei bewegt sich der maschinelle Helfer autonom und ohne gesonderte Einzelsteuerung im 5G-Netz, das er zur Übertragung von über Kameras und Sensoren aufgenommenen Daten aus seiner Umgebung nutzt. Die großen Informationsmengen könnten in Echtzeit verarbeitet und an andere Mitglieder des "Robo-Teams" in der Nähe weitergegeben werden, sagte Vodafone-Manager Michael Reinartz.

Beispielfunktionen seien das Servieren von Getränken oder Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten. Es gehe also zunächst nicht um hoch spezialisierte Aufgabenprofile wie in der industriellen Produktion oder bei eigenständigen Pflegerobotern, sondern eher um das Aushelfen. Ihr System sehen die Hyundai-Robotersparte und Vodafone auch als Möglichkeit, Personalengpässe für bestimmte Tätigkeiten bei Dienstleistern aufzufangen. Es gehe aber primär um die Unterstützung, nicht um den Ersatz menschlicher Arbeit, hieß es.

Der 5G-Standard wird inzwischen auch für manche medizinische Anwendungen verwendet. In großen Fertigungsanlagen im Maschinenbau soll mit ihm die Effizienz erhöht und so Energie gespart werden.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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