"Indian Summer" in Quebec Kanadas wilder Osten

Einsame Weite am St. Lorenz Strom: Dorfkirche an der Straße nach Tadoussac, der Futterkrippe für Wale. Foto: Manfred Lädtke

Am mächtigen St. Lorenz-Strom im Osten von Kanada entdecken Individualisten noch Ferienneuland. Wenn der Indian-Summer die Provinz Québec bunt anmalt, ist die farbenfroheste Zeit für eine Entdeckungstour in den frankophilen Teil Kanadas. Weil die ländliche Region zu weit von den Bevölkerungszentren der Küste entfernt ist, hält sie Urlauberscharen auf Distanz. Zum Beispiel im Parc de la Jacques Cartier.

Nicht sprechen, ganz langsam bewegen! "Öennck, öennck", ahmt Pierre den Lockruf eines Elchs nach. Angestrengt späht der Wildführer durch die auf einem See tanzenden Nebelschwaden. Vorsichtig robbt er auf allen Vieren ans Ufer. "Öennck!" Kein Langbein in Sicht. Plötzlich raschelt's im Geäst und platscht es im Wasser. Fehlanzeige. Nur ein Wasservogel landet in seinem Element. Es ist acht Uhr morgens. Seit zwei Stunden ist die Gruppe auf Elch-Pirsch, lauert hinter Büschen, schleicht durchs Gehölz und verharrt auf schmalen Pfaden. Umsonst. Da! Ein leises Schnaufen, ein kurzes Knacken - aber kein Elch. Haben die scheuen Tiere den Braten gerochen? Macht nichts. Québec, Kanadas größte Provinz, bietet Naturliebhabern auf einer Länge von 400 Kilometern wildnisreiche unermessliche Wälder, Tausende von Seen und Flüsse und Logenplätze für Walbeobachtungen.

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