In der Stadt Bogen wütet der Buchsbaumzünsler Grün-schwarze Raupe frisst Buchsbaumblätter

Eigentlich sieht er ja ganz hübsch aus, der Buchsbaumzünsler. Den Gartenbesitzern aber ist er ein Graus. Foto: sp

Die Bogener Gartenbesitzer sind geschockt: In diesem Jahr setzen Raupen ihren Buchsbäumen massiv zu. Unzählige grün-schwarze Raupen pro Pflanze – bis zu fünf Zentimeter werden sie groß. Der Buchsbaumzünsler hat es sich in den Buchsbäumen vor allem in der Stadt Bogen gemütlich gemacht. Unternehmen die Buchsbaumbesitzer dagegen nichts, stirbt ihr Gewächs.

„Kein Grund zur Panik“, beruhigt Kreisgartenfachberater Hans Niedernhuber. Der Schädling sei sogar biologisch gut bekämpfbar. Auch Konrad Reitinger vom ZAW-SR gibt Entwarnung. Gartenbesitzer könnten die Buchsabfälle in der Biotonne entsorgen. „Der Qualität unseres Kompostes schadet der Schädling nicht.“

Hans Niedernhuber, Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt, nennt zwei gängige biologischen Mittel. Bacillus thuringiensis. Dieses müsse allerdings fachgerecht und gründlich angewendet werden. „Es muss vor allem in das Zentrum des Baumes gespritzt werden.“, rät Niedernhuber und verweist auf die Lichtempfindlichkeit des Mittels. Deshalb sollte das Mittel nach etwa zwei Wochen erneut aufgetragen werden. Im Unterschied zum Mittel Bacillus thuringiensis, das den Schädling selbst abtötet, hemmt das zweite Mittel, Neemöl (Azadirachtin), die Entwicklung der Raupen. Deshalb sollten beide eingesetzt werden, aber zeitversetzt. Dennoch gelte für den Gartenbesitzer höchste Vorsicht und vor allem „Augen auf“. Denn vorsorglich dürfen diese Insektizide nicht eingesetzt werden.

Öffnungszeiten

Die Kompostieranlage in Aiterhofen ist Montag bis Freitag jeweils von 7 bis 16.30 Uhr geöffent. Am Samstag ist die Kompostieranlage geschlossen.

 

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