Impfzentrum Straubing Noch keine neue Leitung, Ermittlungen laufen

Ein Hinweisschild vor dem Impfzentrum in Straubing am Hagen. Foto: Ulli Scharrer

Im gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Landkreis sind rund ein Dutzend Impfstoffaufklebern des Impfstoffes "Johnson & Johnson" gestohlen worden. Im Zuge der Ermittlungen sind bereits auf Anordnung des Ermittlungsrichters beim Amtsgericht Regensburg die Wohnungen zweier Tatverdächtiger, einer 22-Jährigen aus dem Landkreis Straubing-Bogen sowie einer ebenfalls 22-Jährigen aus dem Landkreis Deggendorf, durchsucht worden. Die fehlenden "Johnson & Johnson"-Aufkleber konnten bislang nicht gefunden werden.

Im Nachklang führte dies unter anderem dazu, dass die Ärztliche Leitung zurücktrat. "Wegen unüberbrückbarer Meinungsverschiedenheiten mit dem Betreiber des Impfzentrums (IMS) zu den Aufgaben der ärztlichen Leitung", so formulieren es Julia Hempel (Ärztliche Leiterin) und Wolfgang Schaaf (Ärztlicher Koordinator).

Der Impfbetrieb ist davon nicht tangiert. Er läuft unbeschränkt weiter. Martin Biebl, Geschäftsführer von IMS, der Firma, die das Impfzentrum für Stadt und Landkreis betreibt, erklärt auf Anfrage der Redaktion, das noch Gespräche mit möglichen Nachfolgern der Ärtzlichen Leitung im Gange sind. Sobald ein Arzt dafür gefunden sei, werde man die Öffentlichkeit informieren.

Die Polizei ermittelt weiter zu den rund ein Dutzend verschwundenen Impfaufklebern. Es stehen noch weitere Befragungen an, teilt die Pressestelle des Präsidums auf Anfrage mit.

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