Als "ungenügend" bezeichnet die Ständige Impfkommission den Wirkstoff von Johnson & Johnson. Wer eine Einmalimpfung mit dem Vakzin erhalten hat, dem wird nun eine weitere Spritze mit einem mRNA-Wirkstoff empfohlen. Im Impfzentrum Am Hagen gab es 1.454 Impfungen mit Johnson & Johnson - das entspricht einem Prozent der Impfungen.

Den Betroffenen bleibt nichts anderes übrig, als sich mehr oder weniger selbst um eine zweite Dosis zu kümmern. Denn Landratsamtssprecher Tobias Welck erklärt: "Wenn keine Benachrichtigung durch das RKI erfolgt, müssen die Betroffenen sich selbst über Zeitungen, Fernsehen oder andere Medien informieren."