Immer Vorrat im Keller Harald Glööckler in selbstgewählter Corona-Isolation

Harald Glööckler ordnet die frisch gewaschenen Handtücher. Foto: Glööckler Privat/dpa/dpa

Auch Harald Glööckler hält Abstand. Für den Designer ist das aber kein Problem - er ist auf die häusliche Isolation gut vorbereitet.

Kirchheim - Modeschöpfer Harald Glööckler (54) hat sich wegen der Corona-Krise in selbstgewählte Isolation begeben. "Kein Personal, keine Besuche", sagte er an seinem Wohnort im pfälzischen Kirchheim per Telefon der Deutschen Presse-Agentur. "Ich komme aus einfachen Verhältnissen. Ich kann kochen, ich kann putzen, ich kann waschen - also: Kein Problem."

Alle seien zurzeit in ihrem Handlungsraum eingeschränkt, betonte der Designer. "Ich hatte dieses Jahr zehn Vernissagen mit meinen Gemälden in Aussicht. Die sind erstmal auf Eis gelegt." Er sei aber kein Mensch, der gleich Trübsal blase. "Ich versuche, anderen Menschen Mut zu machen, so gut ich kann. Ich versuche, sie über Social Media aufzuheitern und gute Laune zu versprühen. Das ist ganz wichtig! Damit die Menschen nicht in Panik und Angst verfallen."

Vorräte habe er genug im Keller - diese stammten aber nicht etwa aus Hamsterkäufen in den vergangenen Wochen. "Das mache ich schon seit Jahren. Mein Vorrat ist bereits seit fünf Jahren vorhanden und wird immer wieder angepasst und aufgefüllt." Er habe nicht erst einkaufen müssen, als die Krise kam. "Ich kenne das gar nicht anders aus meiner Kindheit", sagte der in Maulbronn (Baden-Württemberg) geborene Glööckler. "Bei meinen Eltern war der Keller auch immer voll."

 

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