Im dunklen Tunnel sehe ich ein rotes Lichtsignal. Sofort ziehe ich den Bremshebel in meine Richtung - kurz danach stoppt die U-Bahn. Ich informiere die Fahrgäste darüber, dass es gleich weitergeht. "Gut reagiert", sagt meine Fahrlehrerin Claudia Meister-Singer über die Sprechanlage.

Und ich merke, wie zum ersten Mal während meiner virtuellen U-Bahn-Fahrt der Stolz in mir hochsteigt. Denn was ich schon nach kurzer Zeit am U-Bahn-Simulator merke, ist: An das Fahren als solches gewöhnt man sich recht schnell. Eine viel größere Herausforderung ist es, bei Problemen schnell zu reagieren - und die Nerven zu bewahren.