Nach zwei Jahren Corona hat sich bei Johannes Molz, besser bekannt als „Null“, einiges angestaut: Am 13. Mai bringt der Musiker aus Regensburg mit „Nicht meine Affen“ eine neue Single heraus – und rechnet darin mit Querdenkern, Trump-Anhängern und Putin-Verstehern ab.

Für den 39-Jährigen ist das Lied in gewisser Hinsicht ein Befreiungsschlag. „Ich habe in der Pandemie wirklich den Punkt erreicht, dass ich abends die Nachrichten angeschaut und mich dann gefragt habe: Spinnt Ihr jetzt eigentlich alle?“, sagt er. „So ist es mir noch nie zuvor gegangen in meinem Leben.“

Vor allem die „Querdenken“-Bewegung hat bei ihm das Fass zum Überlaufen gebracht. Molz selbst würde sich durchaus als politischen Menschen beschreiben, der keine Diskussion scheut. „Aber während der Pandemie habe ich wirklich gemerkt: Manchmal bringt das einfach nichts, weil den Leuten die Fakten völlig egal sind. Und dann habe ich für mich beschlossen, einen Schlussstrich zu ziehen.“ Und das hat er auch getan - auf kreative Weise.