Ihre Mutter wurde getötet Spendenaufruf für Tochter eines Opfers von Würzburg

Grablichter, kerzen und Blumen liegen vor einem Kaufhaus in der Innenstadt. Foto: Daniel Karmann/dpa/dpa

Bei dem Messerangriff von Würzburg hat ein Mädchen seine alleinerziehende Mutter verloren - für das Kind hat das Landratsamt nun eine Spendenaktion gestartet. Das Mädchen sei bei dem Angriff am 25. Juni selbst verletzt worden, teilte das Würzburger Landratsamt am Donnerstag mit. Seine Mutter wurde getötet. Seitdem werde das Kind vom Jugendamt betreut, das auch seine gesetzliche Vertretung übernommen habe und die Angehörigen des Mädchens berate.

Außerdem ruft der Landkreis gemeinsam mit dem Verein "Würzburg zeigt Herz" dazu auf, für das Mädchen zu spenden. Man wolle das Kind seelisch, rechtlich und finanziell bestmöglich unterstützen, sagte ein Sprecher des Jugendamtes.

Ein Somalier hatte am 25. Juni in der Würzburger Innenstadt auf mehrere Menschen eingestochen, die er nicht gekannt haben soll. Drei Frauen starben in einem Kaufhaus. Fünf Menschen verletzte der Flüchtling mit einem Messer lebensgefährlich, vier erlitten leichte Verletzungen. Die Polizei hält es für naheliegend, dass der 24-Jährige islamistisch motiviert war. Allerdings wird auch eine psychische Störung nicht ausgeschlossen.

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