Hurrikan "Ida" Tornado verursacht Schäden in New Jersey

Die Überreste von zerstörten Häusern und Geschäften nach dem Hurrikan "Ida" an der US-Golfküste. Foto: Gerald Herbert/AP/dpa/dpa

Ein Tornado hat im US-Bundesstaat New Jersey Medienberichten zufolge mehrere Häuser schwer beschädigt. Auf Videos waren abgedeckte Dächer, zerstörte Fassaden und herumfliegende Trümmerteile zu sehen.

Der Tornado habe am Mittwochabend (Ortszeit) vor allem den Bezirk Gloucester hart getroffen, berichtete der örtliche Sender 6abc. Zwei Menschen seien dort leicht verletzt worden. In der Ortschaft Kearny sei zudem das Dach eines Postgebäudes eingestürzt, hieß es in anderen Berichten.

Gouverneur Phil Murphy, der für New Jersey den Notstand ausrief, sagte den Betroffenen auf Twitter Hilfe beim Wiederaufbau zu. Die Unwetter infolge des Hurrikans "Ida" hätten auch zu massiven Stromausfällen geführt, schrieb der Gouverneur. Rund 80 000 Haushalte seien bislang betroffen. Weitere Tornados wurden aus dem Bundesstaat Maryland gemeldet. Der Nationale Wetterdienst (NWS) hatte vor ähnlichen Phänomenen auch in Pennsylvania und Delaware gewarnt.

Ebenfalls in New Jersey starb ein Mann infolge des Unwetters. Er war in der Stadt Passaic in seinem Auto von den Wassermassen überrascht worden und ertrunken, wie Bürgermeister Hector Lora dem Sender CNN sagte. Auch der benachbarte Bundesstaat New York wurde von schweren Überschwemmungen heimgesucht, nachdem die Unwetter in Folge von "Ida" die Region erreicht hatten. Auch dort galt der Notstand.

"Ida" war am Sonntag als gefährlicher Hurrikan der Stärke vier von fünf nahe New Orleans auf die Küste des südlichen Bundesstaates Louisiana getroffen. Danach schwächte der Sturm sich ab und zog weiter nach Nordosten.

 
 
 

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