Hohenzollern Skistadion Biathlon EM findet ohne Zuschauer statt

Zwar werden die Wettkämpfe national und international im Fernsehen übertragen, Zuschauer vor Ort sind aber nicht erlaubt. Foto: Harald Deubert

Es gibt angesichts der Pandemie einiges, worauf das Organisationskomitee (OK) Bayerischer Wald, allen voran aber die Athleten der Internationalen Biathlon Union, heuer verzichten müssen.

Dennoch finden von 24. bis 30. Januar 2022 mit einer Beteiligung von rund 500 Sportlern und ihren Teams aus 40 Nationen die IBU Offenen Europameisterschaften Biathlon 2022 am Großen Arbersee statt.

Allerdings ohne Zuschauer. "Natürlich war die Enttäuschung über die Verlängerung der aktuellen Corona-Maßnahmen groß", gibt OK-Chef Herbert Unnasch zu, muss die Veranstaltung doch auf bayerischen Kabinettsbeschluss hin nun komplett ohne Besucher stattfinden.

Wenigstens die Berichterstattung bezeichnet Unnasch jedoch als gesichert: "Es besteht ungebrochen großes Medieninteresse vor Ort. Zudem werden die Wettkämpfe am Samstag und Sonntag von den gängigen TV-Sportsendern übertragen."

Für alle Personen am Austragungsort gelten die 2G-plus-Regelung sowie FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen, Transportmitteln sowie bei direktem Kontakt im Außenbereich. "Strenge Hygienebestimmungen, das engmaschige Testen und die reibungslose Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden und dem Organisationskomitee stellen sicher, dass unsere Veranstaltungen in einem sicheren und fairen Rahmen durchgeführt werden können", weiß Daniel Böhm, Covid-19-Beauftragter der IBU, aus bereits zweijähriger Erfahrung.

Aus den deutschen Kadern haben Maren Hammerschmidt, Janina Hettich, Franziska Hildebrand, Marion Wiesensarter, geborene Deigentesch, Lucas Fratscher, Philipp Horn und Justus Strelow gemeldet. Die internationale Konkurrenz wartet mit den Norwegern Johannes Dale und Karoline Offigstad Knotten auf, die bereits Weltcup-Erfahrung aus Östersund, Hochfilzen und Oberhof mitbringen.

Erwartet werden der Russe Anton Babikov, die Gasparin-Schwestern aus der Schweiz, die Schwedin Johanna Skokttheim und Irina Kruchinkina aus Belarus. Als Biathlon-"Exoten" gelten Starter:innen aus Argentinien und Brasilien. Bei den Europameisterschaften handelt es sich um die letzte Leistungsüberprüfung vor den Olympischen Winterspielen in Peking.

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