Hohenwarth Zwei Schwerverletzte bei Unfall

Nach Öffnen der Fahrertür konnte der Unfallverursacher aus seinem Fahrzeug gerettet werden. Foto: R. Richter

Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren am Samstagmittag bei zwei größeren Einsätzen gefordert. Erst kam es in einem Kellerbereich in Thürnstein zu einer Verpuffung und noch während dieses Einsatzes zu einem schweren Verkehrsunfall nähe Hohenwarth.

Durch einen lauten Knall wurde am Samstag gegen 11.20 Uhr ein Hausbesitzer in Thürnstein aufgeschreckt. Rauch trat aus, so dass der Besitzer umgehend die Leitstelle informierte, die wiederum die Feuerwehren aus Thürnstein, Lam, Lohberg und Engelshütt an die Einsatzstelle schickte. Unter Atemschutz erkundeten die Aktiven den Kellerbereich, konnten aber Entwarnung geben, nachdem kein offenes Feuer gefunden wurde. "Wir haben die Räumlichkeiten dann belüftet und die Heizungsanlage so weit abbauen können, dass man gesichert von keinem Brand ausgehen konnte", sagte Kreisbrandrat Michael Stahl. An die Einsatzstelle wurde zudem der Bezirkskaminkehrermeister gerufen, der dann mit dem Hausbesitzer weiter Maßnahmen ergriff.

Noch während dieses Einsatz kam es bei Hohenwarth zu einem schweren Verkehrsunfall, der seinen Grund in einer klassischen Vorfahrtsverletzung hatte, wir die Polizei informierte. Gegen 12.15 Uhr war dabei eine 66-jährige Fahrerin von Arrach kommend auf der Staatsstraße 2138 in Richtung Hohenwarth unterwegs. In Höhe Eckelshof wollte im gleichen Moment ein 36-Jähriger nach links in Richtung Feriensiedlung Kummerdorf abbiegen und übersah dabei die vorfahrtsberechtigte Fahrerin. Die beiden Fahrzeuge kollidierten frontal.

Während der Unfallverursacher mit seinem Kleinwagen auf dem Abbiegeast zum Stehen kam, wurde der VW der 66-Jährigen um die eigene Achse gedreht und kam erst nach gut 80 Metern auf der Böschung zum Liegen. Ein in der Nähe mit Fällarbeiten beschäftigter Landwirt reagierte vorbildlich und sicherte den zum Kippen neigenden VW mit einer Seilwinde.

Neben mehreren Rettungswägen, dem Notarzt und dem Rettungshubschrauber aus Regensburg wurden auch die Feuerwehren aus Ansdorf-Simpering, Hohenwarth, Rimbach und Arrach alarmiert. Das Fahrzeug der 66-Jährigen wurde von den Aktiven zusätzlich mit Abstützsystemen gesichert. Der 36-Jährige konnte vom Rettungsdienst erst, nachdem die Fahrertür mit hydraulischem Rettungsgerät geöffnet war, aus dem Fahrzeug gerettet werden. "Die beiden Schwerverletzten werden mit Rettungswagen und Hubschrauber in Krankenhäuser verlegt", informierte Michael Daiminger vor Ort. Während der Rettungsarbeiten war der Streckenabschnitt komplett gesperrt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

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