Bei der Hobopur sind die ganz hartgesottenen zwölf Stunden lang auf Skiern den Berg hochmarschiert. Von 7 bis 19 Uhr waren sie am Samstag so auf dem Hohenbogen unterwegs. Dabei erreichen einige von ihnen eine Gesamthöhenmeterzahl, mit der sie auch den Mount Everest bestiegen hätten. Zu  Beispiel der diesjährige Gewinner, Jochen Maurer aus Grub bei Bad Kötzting: 23 Mal schaffte er es nach oben. Damit stellte er einen neuen Streckenrekord auf und legte ungefähr 9.200 Höhenmeter zurück.

Die Organisatoren Ludwig Pongratz und Wolfgang Kuchler zeigten sich zufrieden angesichts der Teilnehmerzahl. Seit 2010 gibt es dieses Event in seiner heutigen Form. Den Anfang hatte es jedoch schon wesentlich früher genommen. Die Geburtsstunde der Idee schlug 1995. Damals, als die Träger der Fackeln für den alljährlichen Fackellauf erst einmal nach oben mussten, war das. Inzwischen erwuchs daraus eine sportliche Veranstaltung, bei der vor allem der Spaß am Skitouren-Gehen im Vordergrund steht.