Hohe Strafen drohen Gefälschte Corona-Testbescheinigungen vorgelegt

Ein Polizist steht vor einem Streifenwagen. (Symbolbild) Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Ein Polizist steht vor einem Streifenwagen. (Symbolbild) Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Bei der Einreise aus Tschechien sind in den vergangenen Tagen vereinzelt gefälschte Corona-Testbescheinigungen vorgelegt worden.

Die Polizei warnt dringend davor, solche Bescheinigungen zu verwenden. Es drohen empfindliche strafrechtliche Sanktionen, wie beispielsweise hohe Geldstrafen.

Wie die Polizei informiert, kamen beispielsweise am Samstag, 20. Februar, vier Personen im Alter zwischen 18 und 36 Jahren am Grenzübergang Waidhaus in einem Auto zur Einreise aus der Tschechischen Republik. Im Rahmen der Kontrolle wurde festgestellt, dass es sich bei den vorgezeigten negativen Corona-Testnachweisen um Fälschungen handelt. Versuche, die gesetzlichen Vorgaben zu umgehen, werden von den zuständigen Staatsanwaltschaften streng geahndet. In der Regel werden Strafverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung eingeleitet und bei den Beschuldigten, sofern sie keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, Sicherheitsleistungen in bis zu vierstelliger Höhe erhoben.

Motive für die Nutzung der Fälschungen können nach Polizeiangaben die Ersparnis von Kosten für die notwendigen Tests in Tschechien sein oder sich auch in langen Wartezeiten, die aufgrund einer hohen Auslastung an den Teststationen vor der Bundesgrenze entstehen, begründen.

Die Polizei appelliert zum Schutz aller an die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben. 

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