Großes Aufatmen in Tschechien, denn die Zahl der mit Corona-Infizierten geht seit Tagen kontinuierlich zurück, vor allem in der Grenzregion. Die hohen Fallzahlen im Nachbarland gelten auch als ein Grund, warum in den ostbayerischen Grenzlandkreisen die Inzidenzen so hoch sind. Die sinkenden Zahlen in Tschechien geben auch dem Chamer Landrat Franz Löffler (CSU) Grund zur Hoffnung.

Cheb (Eger), einer der drei tschechischen Bezirke, vergleichbar mit Landkreisen, die an die Oberpfalz grenzen, hatte am Donnerstag mit 28 die niedrigste Sieben-Tag-Inzidenz Tschechiens. Das meldete das tschechische Gesundheitsministerium. Auch in den Grenzbezirken Domazlice und Tachov (Tachau) mit Inzidenzen von 92 und 75 hat sich die Corona-Lage im Vergleich zur drastischen Situation im Winter entspannt. Am 23. Februar lag die Inzidenz des Bezirks Domazlice bei 681, in Cheb bei 743, wie der BR berechnet hat. Im Bezirk Tachov lag am 28. Februar die Sieben-Tage-Inzidenz sogar bei 1.802. Krankenhäuser waren überlastet, Patienten wurden abtransportiert.