Mancher Regensburger mag sich schon immer gefragt haben, wie das Pfaffensteiner Wehr wohl unter Wasser aussieht. Andere stören sich momentan eher an den sporadischen Sperrungen der Fußgängerbrücke. So oder so: Die Revisionsarbeiten, die das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) diesen Sommer durchführt, betreffen sie alle.

Seit Mai und wohl noch bis in den August werden die stählernen Segmentklappen, die betonierte Wehrsohle und die Pfeiler dazwischen trockengelegt, gereinigt und auf mögliche Schäden untersucht. Alle sechs Jahre ist das vorgeschrieben. Weil jedes einzelne der vier Segmente 24 Meter breit und - wenn gefüllt - bis zu sechs Meter tief ist, stellen die Arbeiten einen enormen logistischen Aufwand dar, wie Wasserbaumeister Stefan Brandl erklärt.