Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit gegen einige Studenten der Hochschule Landshut: Sie sollen sich in einer WhatsApp-Gruppe rechtsextreme und antisemitische Nachrichten geschrieben haben.

„Wir gehen im Moment davon aus, dass es sich überwiegend von Studenten aus einem Semesterstudiengang handelt“, sagt Achim Kinsky, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft. „Einige in der Gruppe, nicht alle, haben rechtsextreme und teilweise strafbare Dateien ausgetauscht.“ Gegen sie ermittelt derzeit die Kriminalpolizei, die später den Fall an die Staatsanwaltschaft abgeben wird. Einer der Studenten in der WhatsApp-Gruppe hat sich vor wenigen Wochen an die Hochschulleitung gewandt, die dann Strafanzeige gestellt hat. „Es ist erschreckend, aber wir gehen damit offen um“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel. Nachdem die Polizei grünes Licht gegeben hat, wandte sich die Hochschulleitung an Studenten und Mitarbeiter und veröffentlichte eine Nachricht auf ihrer Website, in der sie sich von „den dort zu Tage getretenen menschenverachtenden und diskriminierenden Äußerungen“ distanziert.

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