Hochschule Landshut Neuer Podcast des Hochschulverbunds TRIO

Die beiden Moderatorinnen Barbara Weinert von der Universität Passau und Veronika Barnerßoi von der Hochschule Landshut (v.l.) sprechen im Podcast mit Forschenden abseits von Hörsälen und Laboren. Foto: TRIO

Wie gelingt die Energiewende? Wie klug ist künstliche Intelligenz? Wann übernehmen die autonomen Autos das Lenkrad? Und wer forscht eigentlich in Ostbayern zu all diesen Themen? Diesen und vielen weiteren Fragen will der neue Science-Podcast „nachgeforscht“ des Hochschulverbunds TRIO, an dem sechs ostbayerische Hochschulen und Universitäten beteiligt sind, auf den Grund gehen.

Den Lead für den Podcast übernehmen die Hochschule Landshut und die Universität Passau. So berichten die beiden Moderatorinnen Veronika Barnerßoi und Barbara Weinert einmal im Monat über spannende Forschungsthemen aus den TRIO-Hochschulen (Transfer und Innovation Ostbayern), sprechen mit Wissenschaftlern aus Niederbayern und der Oberpfalz und wollen wissen: Was treibt diese Menschen an und was sind ihre Visionen?

Aktuell zwei Folgen online

In der ersten Folge, die seit Anfang Oktober online ist, erfahren Zuhörer beispielsweise, warum sie ihr Smartphone nicht in der Sonne liegen lassen sollten. Darüber hinaus sprechen die beiden Moderatorinnen über interessante Forschungsprojekte an den TRIO-Hochschulen und schildern, was es mit sogenannten Exoskeletten auf sich hat, warum ein Wasserstoff-Atlas bei der Energiewende helfen kann und wie sich die Strahlentherapie bei Krebsbehandlungen verbessern ließe.

In der Interview-Rubrik „Auf einer Wellenlänge mit…“ erzählt Professor Dr. Jörg Fedtke von der Universität Passau schließlich, was ihn mit Miriam Makeba verbindet und warum er sich selbst als „Zebra in der Rechtswissenschaft“ bezeichnet.

Die zweite Folge erscheint Anfang November und beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, wo es junge Akademiker nach ihrem Studium hinzieht. Darüber hinaus berichten die Moderatorinnen, wie ein Forschungsprojekt die Energiewende in der Donauregion voranbringen möchte und wie Forschende mithilfe von Künstlicher Intelligenz beleidigende Sprache im Netz erkennen wollen.

Zudem hinterfragen sie Schönheitsideale in sozialen Netzwerken und sprechen darüber mit der Landshuter Professorin Dr. Eva Wunderer. Zu guter Letzt verrät Interviewgast Prof. Dr. Norina Lauer von der OTH Regensburg, wie ein Projekt Menschen nach einem Schlaganfall bei der Kommunikation helfen kann und was sie an der Logopädie so fasziniert.

„Uns ist es wichtig zu zeigen, was sich an den ostbayerischen Hochschulen alles im Bereich Forschung tut – nämlich ein ganze Menge“, so die Moderatorinnen. Zum anderen wollen sie mit den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen abseits von Laboren und Hörsälen sprechen und die Menschen hinter den Forschungsprojekten kennen lernen. „Dabei tun sich oft sehr interessante oder amüsante Geschichten auf, die zeigen, dass Forschung durchaus unterhaltsam sein kann.“

Beteiligung erwünscht

Da das Projekt TRIO den Kontakt zu den Menschen in der Region sucht und Anregungen aus der Bevölkerung aufnehmen will, sind die Zuhörer zudem aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen: Wer selbst eine Frage an die Wissenschaft hat, kann diese unter der E-Mail-Adresse nachgeforscht@trio-ostbayern.de stellen. Wenn möglich, sollen diese Fragen dann im Laufe der kommenden Folgen von Forschenden aus den TRIO-Hochschulen beantwortet werden.

Alle Podcast-Folgen finden sich auf der TRIO-Webseite unter www.transfer-und-innovation-ostbayern.de/nachgeforscht sowie auf bekannten Streamingdiensten wie Spotify, Deezer, Amazon Music und AUDIO NOW.

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