Hochschule Landshut Alexander Neumeier ist ab 1. März neuer Professor

Alexander Neumeier ist ab 1. März neuer Professor für Elektrische Messtechnik und Elektrotechnik an der Hochschule Landshut. Foto: Hochschule Landshut/Thomas Kolbinger

Alexander Neumeier ist ab 1. März neuer Professor für „Elektrische Messtechnik und Elektrotechnik“ an der Fakultät Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Landshut. Im kommenden Sommersemester unterrichtet der 35-Jährige das Fach Ingenieurmathematik II und betreut die Praktika Sensorik sowie Elektrotechnik und Messtechnik. Im Wintersemester übernimmt er zudem das Modul „Elektrische Messtechnik“.

Profisport, Lehramt oder Ingenieurwesen – für viele sind das die angestrebten Berufsbilder. Die Hochschulprofessur allerdings fehlt in der Liste der Wunschberufe von Jugendlichen. Für Alexander Neumeier gilt das nicht: „Ich wollte schon immer Professor werden, erst recht nach meiner Promotion in Physik", sagt der 35-Jährige. Sechs Jahre später hat der gebürtige Moosburger sein Ziel erreicht.

Der 35-Jährige studierte von 2006 bis 2012 Technische Physik an der TU München, im Anschluss promovierte er dort in Experimenteller Kern- und Teilchenphysik. Nach einigen Monaten als wissenschaftlicher Mitarbeiter wechselte Neumeier 2016 in die freie Wirtschaft und arbeitete als Entwicklungsingenieur bei Dräxlmaier. Ab 2017 arbeitete er schließlich bei der Forma Schott und war dort Entwicklungsingenieur für medizinische LED-Produkte.

Vorfreude auf die neue Aufgabe

„Der Wunsch Professor zu werden, hat mich auf meinem beruflichen Weg aber ständig begleitet“, so Neumeier. Über eine von ihm betreute Masterarbeit bei Schott kam der Moosburger mit Prof. Dr. Christian Faber in Kontakt. Dieser Kontakt führte dazu, dass Neumeier nebenberuflich als Lehrbeauftragter an der Hochschule Landshut arbeitete.

Seiner neuen Aufgabe ab 1. März fiebert der 35-Jährige mit großer Vorfreude entgegen. Für die Arbeit seiner Fakultätskolleginnen und -kollegen leistete Neumeier bereits eine wichtige Unterstützung. So organisierte er über seinen ehemaligen Promotionsbetreuer ein von der TUM nicht mehr verwendetes Teleskop, das nun in Landshut für eine im Aufbau befindliche Sternwarte genutzt werden kann.  

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading