Historische Bausubstanz erhalten Bad Kötzting prüft Möglichkeit einer Satzung

Am Dienstag stand das grüne Rabl-Anwesen noch, mittlerweile hat der Abriss begonnen. Foto: Doris Zitzelsberger

Tag für Tag verschwindet es ein bisschen mehr: Das grüne Rabl-Haus in der Metzstraße, anno dazumal eine Wirtsstube, wird in diesen Tagen abgerissen.

Schon lange war es unbewohnt, der Zahn der Zeit nagte deutlich an dem Gebäude, das zuletzt vom benachbarten Modehaus - früher Wanninger, jetzt Frey - als Lagerflächen genutzt wurde. Nun will Frey die Immobilie abreißen lassen, an dessen Stelle folgen Parkplätze.

Kein Einzelfall. Gegenüber dem Veitsplatz wurde das marode Anwesen Miethaner durch einen modernen Bau ersetzt, ein zweiter folgte ein paar Meter weiter unten an der Marktstraße.

Der Vorteil dabei: Statt verfallender, nichtgenutzter Bausubstanz im Stadtkern neue Wohnungen, Arztpraxen und Büros. Mehr Leben - und das kann Bad Kötztings Innenstadt mit den vielen Leerständen in der Tat gut gebrauchen.

Auf der anderen Seite: Mit jedem Abbruch geht ein Stück Geschichte verloren.

 

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