Historienspiel Nach Corona-Pause: "Landshuter Hochzeit" sucht Mitwirkende

Teilnehmer gehen während des Umzugs der "Landshuter Hochzeit" durch die Altstadt. Foto: picture alliance/Armin Weigel/dpa/Archivbild

Alle vier Jahre findet das Historienspiel «Landshuter Hochzeit» statt. Wegen der Corona-Pandemie geriet dieser Rhythmus durcheinander. 2023 ist es aber wieder soweit. Jetzt werden Darsteller gesucht.

Im Juni 2023 wird wieder pompös geheiratet - und zwar beim Historienschauspiel "Landshuter Hochzeit 1475". Nachdem die letzte Spielzeit 2021 wegen der Corona-Pandemie ausgefallen war, läuten die Veranstalter nun die kommende Saison ein. Los geht es mit der Suche nach den Mitwirkenden. Vom 4. April bis einschließlich 1. Mai läuft die Bewerbungsphase, wie der Verein Die Förderer mitteilte.

Nach vier Jahrzehnten soll das Festspiel 2023 erstmals in einer neuen Fassung auf die Bühne gebracht werden. "Es gibt eine Menge neuartiger und spannender Rollen", kündigte Autor und Historiker Benedikt Schramm an. So würden beispielsweise besonders Darsteller gesucht, die der polnischen Sprache mächtig seien.

In dem Historienspiel wird die Hochzeit von Herzog Georg dem Reichen von Bayern-Landshut mit Hedwig von Polen im Jahr 1475 mit mehr als 2400 Darstellern nachempfunden. Die Festspielsaison dauert drei Wochen und besteht aus unterschiedlichen Veranstaltungen.

Regisseur Stefan Tilch hatte bereits im vergangenen Herbst gesagt: "Das Stück ist ein großer Wurf. Benedikt Schramm ist es auf faszinierende Weise gelungen, ein neues Genre zu kreieren, das inhaltlich sehr berührt und mitreißt."

Jetzt suchen die Veranstalter Darsteller, die in dem neuen Stück mitwirken - und die müssen aus Stadt und Landkreis Landshut kommen und sollten vor allem eine Identifikation mit dem Fest mitbringen. Möglich ist die Bewerbung über ein Formular auf der Homepage des Vereins. Kandidatinnen und Kandidaten erhalten eine Einladung zu einem Gespräch. Die heiße Probephase soll den Angaben nach Ende April 2023 beginnen.

Die "Landshuter Hochzeit 1475" ist 2018 in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Unesco-Kulturerbes aufgenommen worden.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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