Hilfe im Corona-Kampf Google veröffentlicht anonymisierte Standortdaten

Nicht nur dank "Google Maps" hat der Konzern weitgehenden Zugriff auf die Standortdaten seiner Nutzer. (Symbolbild) Foto: Christoph Dernbach/dpa

Der Suchmaschinen-Gigant Google hat in seinem Blog angekündigt, zur Bekämpfung des Coronavirus jetzt anonymisierte Bewegungsdaten zur Verfügung stellen zu wollen. Damit fördert die Krise zutage, was viele gern vergessen: Google ist fast immer dabei.

Die weltgrößte Suchmaschine speichert ständig die Standorte von Nutzern mit Android-Smartphones und veröffentlicht diese Daten nun, um Veränderungen in den Bewegungsmustern der Bevölkerung aufgrund von Kontaktsperren und Ausgangsbeschränkungen zu visualisieren.

Mehr dazu Sehen Sie im Video:

 

Die Daten sind zwar aggregiert und anonymisiert, lassen also keinerlei Rückschlüsse auf den einzelnen Nutzer zu. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Google die Bewegungsmuster des Einzelnen kennt. Wem das nicht Recht ist, kann und sollte den sogenannten Standortverlauf für sein oder seine Mobilgeräte in seinem Google-Konto unter Aktivitätseinstellungen deaktivieren. Danach zeichnet Google keine Standorte mehr auf. Allerdings sind immer noch alle vorherigen Bewegungen gespeichert. Diese müssen in der Google-Maps-Timeline gelöscht werden.

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading