Hessen Stojanovic bleibt im Tor: Rehm wünscht sich weiteren Stürmer

Ingolstadts Torwart Dejan Stojanovic schaut dem Ball, der ins Tor rollt, nach. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild/dpa
Ingolstadts Torwart Dejan Stojanovic schaut dem Ball, der ins Tor rollt, nach. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild/dpa

Ingolstadt (dpa/lby) - Neuzugang Dejan Stojanovic wird trotz seines groben Debüt-Patzers bei der Niederlage in Heidenheim weiter im Tor des FC Ingolstadt stehen. Er denke nicht an einen erneuten Wechsel auf der Torwartposition, sagte Trainer Rüdiger Rehm vor dem schweren Heimspiel des Tabellenletzten in der 2. Fußball-Bundesliga an diesem Samstag (13.30 Uhr) gegen den Aufstiegskandidaten SV Darmstadt 98.

"Dejan bleibt im Tor. Er weiß, dass er einen großen Fehler gemacht hat. Er ist klar in der Analyse gewesen. Die Nummer 1 steht", sagte Rehm am Donnerstag. Der 28 Jahre alte Österreicher Stojanovic, der vom FC Middlesbrough ausgeliehen wurde, hat Fabijan Buntic im Tor abgelöst. Beim 1:2 in Heidenheim patzte Stojanovic entscheidend beim Siegtor des Gegners. Ansonsten war Rehm dort aber mit ihm zufrieden.

Gegen Darmstadt würde der Coach auch gerne sofort Neuzugang Visar Musliu (27) aufbieten, sofern rechtzeitig die Spielberechtigung für den 40-maligen Nationalspieler Nordmazedoniens vorliegt. Der vom ungarischen Erstligisten MOL Fehervar FC verpflichtete Innenverteidiger soll der FCI-Abwehr mehr Stabilität, Aggressivität, Zweikampfstärke und Robustheit verleihen, wie Rehm erläuterte.

Die wird gegen Darmstadt nötig sein. Der Tabellenzweite stellt mit 43 Toren die erfolgreichste Offensive der Liga. Das Hinspiel verloren die Schanzer mit 1:6. "Chancen kann man sich immer ausrechnen", sagte Rehm vor dem ersten Heimspiel 2022. Der dritte FCI-Coach der Saison würde sich in der Winter-Transferphase nun noch einen neuen Angreifer wünschen. "Wir suchen einen, der uns ein paar Tore garantiert", sagte Rehm. Der FCI hat in 19 Saisonpartien nur 15 Mal getroffen.

© dpa-infocom, dpa:220120-99-784850/2

 

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