Hengersberg Überholmanöver missglückt: A3 stundenlang blockiert

Infolge eines missglücktem Überholmanövers war die A3 bei Hengersberg in der Nacht auf Dienstag blockiert. (Symbolbild) Foto: Monika Skolimowska/dpa

In der Nacht auf Dienstag ist es auf der A3 bei Hengersberg in Fahrtrichtung Passau zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Kleintransporter mit Anhänger gekommen. Das Gespann stürzte nach einem missglückten Überholmanöver um und blockierte die Autobahn für mehrere Stunden. 

Ein Autofahrer aus Passau fuhr Dienstagnacht gegen 1 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen der A3. Womöglich schätzte der Mann die Geschwindigkeit eines vorausfahrenden Gespanns aus Montenegro falsch ein. Im letzten Moment wollte der Autofahrer noch nach links ausweichen, blieb jedoch am linken Eck des Anhängers hängen. Das Auto drehte sich mehrfach und blieb schwer beschädigt entgegen der Fahrtrichtung stehen. Durch den seitlich versetzten Anstoß geriet das Gespann außer Kontrolle. Der Anhänger löste sich von der Kupplung und blieb dann an der rechten Leitplanke liegen. Das Zugfahrzeug kippte auf die Seite und schlitterte zunächst gegen die Mittelleitplanke. Von dort abgelenkt blieb der Sprinter auf dem rechten Fahrstreifen liegen.

Teile der Ladung wurden über die gesamte Fahrbahn verteilt und blockierten diese bis zur Säuberung des linken Fahrstreifens. Es dauerte fast vier Stunden bis die Fahrzeuge geborgen und abgeschleppt werden konnten und die Fahrbahn wieder vollständig befahrbar war. Die Fahrzeugführer kamen vorsorglich ins Deggendorfer Klinikum, konnten dieses aber nach einer ärztlichen Untersuchung wieder verlassen.

Die Feuerwehren Hengersberg und Schwarzach waren rasch an der Unfallstelle, um diese abzusichern, auszuleuchten und zu reinigen. Die Autobahnmeisterei Pankofen löste zwischenzeitlich die Feuerwehren ab. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 25.000 Euro.

 

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