Hengersberg Schwangere wehrt sich gegen Abschiebung: Urteil gefallen

Eine 22-jährige Frau aus Sierra Leone, die sich im Mai 2018 heftig gegen ihre Abschiebung gewehrt hatte, ist nun vor dem Amtsgericht Deggendorf zu sieben Monaten auf Bewährung verurteilt worden. (Symbolbild) Foto: dpa

Eine 22-jährige Frau aus Sierra Leone, die sich im Mai 2018 in der Asylbewerberunterkunft in Hengersberg heftig gegen ihre Abschiebung gewehrt hatte, ist nun vor dem Amtsgericht Deggendorf zu sieben Monaten auf Bewährung verurteilt worden. 

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sich die junge Frau ihrer Abschiebung heftig wiedersetzt und dabei unter anderem einen Polizisten in die Hand gebissen hatte. Letztlich waren 17 Beamte notwendig, um die 22-Jährige zu bändigen. Die Anklage lautete deswegen auf vorsätzliche Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Der Fall hatte 2018 für großes Aufsehen gesorgt, weil die junge Frau zum Zeitpunkt der Maßnahme im siebten Monat schwanger war. So wurde der Polizei etwa vorgeworfen, unangemessen brutal gegen die 22-Jährige vorgegangen zu sein. Ein von den Beamten aufgenommenes Video, das im Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit vorgespielt wurde, konnte diese Vorwürfe jedoch entkräften. Weil es gleichzeitig die Tatvorwürfe gegen die 22-Jährige bestätigte, wurde die junge Frau schließlich zu der Bewährungsstrafe verurteilt. 

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