Heimsieg gegen Darmstadt Der Jahn macht Riesenschritt zum Klassenerhalt

Grund zur Freude beim SSV Jahn: Die Regensburger bejubeln das 3:0 durch Jann George. Foto: Sebastian Widmann/dpa

Auch von einer Unterzahl und einem Elfmeter lässt sich der SSV Jahn Regensburg nicht bremsen: Nach dem 3:0 gegen Darmstadt ist der Klassenerhalt so gut wie fix.

Bestes Team der Rückrunde! Nur einmal in den letzten 14 Spielen verloren! Na und? Das dachte sich der SSV Jahn Regensburg am Samstagnachmittag und hat den SV Darmstadt, das Team der Stunde in der 2. Liga, im Jahnstadion Regensburg mit 3:0 bezwungen. Damit haben die Oberpfälzer nun 39 Punkte auf ihrem Konto und sind dem Ziel Klassenerhalt sehr nah.

Ganz am Ziel sehen sich die Regensburger aber noch nicht. "Der Sieg war ganz wichtig. Gesichert sind wir aber noch nicht, das ist mathematisch gar nicht möglich. Und wir wissen: In dieser Liga ist nur sicher, dass nichts sicher ist", sagte Jahn-Trainer Mersad Selimbegovic.

Ungewöhnlich für die Regensburger fielen die ersten beiden Treffer nach Standards. Marcel Correia per Kopf (7.) und Max Besuschkow (52.) trafen jeweils nach einer Okoroji-Ecke. "Da waren wir selbst ein bisschen überrascht", so Selimbegovic. Man habe in der zurückliegenden Woche den Standards im Training aber auch mehr Zeit gewidmet.

Wekesser fliegt - Darmstadt verschießt Elfmeter

Ab der 57. Minute musste der Jahn nach Gelb-Rot gegen Erik Wekesser zu zehnt zu Ende spielen. Bei drei Gelben Karten gegen sein Team hatte Selimbegovic zur Halbzeit überlegt, ob er wechseln sollte - entschied sich aber dagegen. "Vielleicht waren die Spieler nach der Halbzeitansprache zu heiß", sagte Selimbegovic mit einem Augenzwinkern.

Keine zehn Minuten später hatte der Jahn dann Glück, dass Tobias Kempe einen Foulelfmeter über das Tor setzte (66.). "Wenn der reingeht, bekommt das Spiel vielleicht nochmal eine andere Dynamik", so Selimbegovic. Doch so hielt der Jahn dem SVD-Druck Stand und Jann George traf sogar noch zum 3:0 (77.).

"Bei dem Ergebnis denkt man, es war eine klare Sache. Aber das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nicht wider", fand Gäste-Trainer Dimitrios Grammozis. "Wir hätten wahrscheinlich noch zehn Stunden spielen können und hätten kein Tor gemacht. Regensburg war dagegen brutal effektiv." Selimbegovic sagte: "Wir sind froh, dass vieles auf unsere Seite lief und vieles geklappt hat." Jetzt fehlt nur noch ein Schritt, um die angestrebte 40-Punkte-Marke zu knacken.

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