Haushalt Regensburg kann Ausgaben noch einmal steigern

Leiter der Stadtkämmerei Maximilian Mittermeier, Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Kämmerer Dieter Daminger (v.l.) Foto: bd

Auch in diesem Jahr kann Stadtkämmerer Dieter Daminger wieder ein Investitionsprogramm für die nächsten fünf Jahre verkünden, das in der Summe deutlich über dem letzten liegt.

Bis 2022 wird die Stadt 748,8 Millionen Euro ausgeben. Einen großen Teil in den Neubau von Schulen und die Kinderbetreuung, den Bau der Hauptfeuerwache, für ein Hallenbad und eine Leichtathletikhalle und die Instandhaltung der Kanalisation. Dass die Stadt so viel in ihre Infrastruktur investieren kann, liegt an den kontinuierlich guten Einnahmen aus der Gewerbesteuer, die für 2018 auf 225 Millionen Euro, für 2019 auf 220 Milllionen Euro veranschlagt wird. Einen bedeutenden Anteil leistet dabei die Firma BMW.

Die Ausgaben für das Investitionsprogramm kann die Stadt aus laufenden Einnahmen und dem Abbau von Rücklagen finanzieren. Um alle Projekte verwirklichen zu können, muss zusätzliches Personal eingestellt werden, das sind 73 Stellen, sagt Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Im Planungsreferat wird gerade ein Team für die Planung der Stadtbahn gebildet, außerdem für den Zentralen Omnibusbahnhof und das gesamte Areal vor dem Bahnhof. Trotz der hohen Investitionen kann die Stadt weiterhin ihre Schulden tilgen. Im Dezember werden sie bei 86,9 Millionen liegen, erstmals unter 100 Millionen Euro.

Stadtkämmerer Daminger rechnet für 2019 mit einer "Delle" in der wirtschaftlichen Entwicklung, spricht aber noch nicht von einer Krise. Grundsätzlich habe er bei Gesprächen mit den ansässigen Firmen eine positive Stimmung erlebt.

 

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