Hauptzollamt Landshut Einsatz gegen Produktpiraterie: 4.000 gefälschte Textilien beschlagnahmt

Landshuter Zöllner haben am Zollamt Suben-Autobahn (Österreich) 49 Kartons mit Kleidung mit illegal verwendeten Markenlogs aus dem Verkehr gezogen. Foto: Zollamt Landshut

Landshuter Zöllner haben am Zollamt Suben-Autobahn (Österreich) Kleidung mit illegal verwendeten Markenlogs aus dem Verkehr gezogen. Die 49 Kartons kamen aus der Türkei. Es wurden die Rechte von insgesamt 22 international bekannten, hochpreisigen Markeninhabern verletzt. Der Wert vergleichbarer Originale würde über 300.000 Euro betragen.

Aufgrund von Aufmachung, Verpackung und Qualität der Babykleidung, Mützen und Sportkleidung ergab sich bei den Zöllnern sehr schnell der Verdacht, dass es sich nicht um Originalware, sondern um gefälschte Markenartikel handeln könnte. 

Aufgrund der Schutzrechtsverletzung werden Fälschungen unter zollamtlicher Überwachung vernichtet, um die Verbraucher in der EU vor diesen minderwertigen Waren zu schützen.

"Viele Unternehmen sehen sich mit dem Problem konfrontiert, dass ihre hochwertigen Produkte kopiert und zu wesentlich geringeren Herstellungskosten und überwiegend geringer Qualität unter Ausnutzung billiger Arbeitskräfte dann auf dem europäischen Markt regelrecht verramscht werden. Hier hat es sich der Zoll zur Aufgabe gemacht im Interesse von Wirtschaft und Verbrauchern für fairen Wettbewerb zu sorgen", so Elvira Enders-Beetschen, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Landshut.

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