Hamburger SV Walter fordert: Keine Schläfrigkeit gegen Nürnberg

Hamburgs Trainer Tim Walter gestikuliert am Spielfeldrand. Foto: Christian Charisius/dpa

Fußball-Zweitligist Hamburger SV will seinen Ausrutscher im Heimspiel gegen Darmstadt 98 (1:2) schnell ausbügeln. Die Mannschaft tritt am Samstag (20.30 Uhr/Sky und Sport1) beim 1. FC Nürnberg an und soll diesmal mit Anpfiff hellwach sein. "Wir waren etwas schläfrig in der Anfangsphase", sagte Trainer Tim Walter am Donnerstag in der Rückschau auf die Darmstadt-Niederlage. Für die Partie in Nürnberg sei seine Mannschaft jedoch "sehr gut gerüstet".

Walter lobte trotz der beiden Gegentore gegen die Hessen in den ersten sieben Minuten das Abwehrverhalten seiner Mannschaft. "Wir waren letztes Jahr die beste Mannschaft, was das Verteidigen anbelangt, sind jetzt noch die zweitbeste Mannschaft nach Heidenheim, was das Verteidigen anbelangt. Von daher nehme ich das alles nicht so dramatisch", sagte der Coach. Er forderte aber: "Die Gegner sollten sich schon mehr anstrengen gegen uns, um Tore zu erzielen."

Die zuletzt geäußerte Kritik an der Trainerbank wegen Reklamierens bei Schiedsrichterentscheidungen gegen den HSV wollte Walter nicht stehen lassen. "Jeder darf sagen, was er denkt", meinte der Coach. "Wir waren letztes Jahr eine der fairsten Bänke. Das wird auch so bleiben. Was andere über uns erzählen, kommentieren wir nicht." Bei der Niederlage gegen Darmstadt kassierten Sportvorstand Jonas Boldt die Gelb-Rote und Co-Trainer Julian Hübner die Gelbe Karte.

Linksverteidiger Miro Muheim ist nach überstandenem Hexenschuss wieder zurück und bietet sich für die Startelf an. Ob Bakery Jatta nach seiner langen Verletzungspause erstmals seit Mai wieder in der Startelf stehen kann, ist offen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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