Häcksler-Fahrer Heinrich Heckinger: Wurstsemmeln, Mais und schweres Gerät

Die Zacken am Ernteaufsatz schneiden die Maisstauden ab. Foto: Ramona Rangott

September ist für Heinrich Heckinger aus Wölflkofen Wurstsemmelzeit. Nicht etwa, weil sie ihm um diese Jahreszeit besonders gut schmecken. Das tun sie immer. Sondern weil die Wurstsemmel während der Mais-Häcksel-Zeit eine gern gereichte Brotzeit für den fleißigen Feldhäcksler-Fahrer ist.

Nach fünf, sechs Hektar und unzähligen Runden über das Maisfeld, beißt er täglich gegen 12 Uhr genüsslich in seine Semmel - unter ihm 16,5 Tonnen Stahl und eine Messertrommel, die meterhohe Maispflanzen binnen Sekunden zu konfettigroßen Partikeln zermalmt. "Das Häckseln ist etwas Besonderes für mich", sagt der Vater von fünf Kindern, während er die Alufolie von seiner Wurstsemmel zieht - auch nach 31 Jahren, in denen er als Häcksler-Fahrer unterwegs ist.

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