"Haben einen Lauf" Jahn Regensburg mit wegweisendem 3:1-Sieg

Der SSV Jahn Regensburg hat sein Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim gewonnen. Foto: Sascha Janne

Jahn Regensburg baut seine Erfolgsserie in der 2. Fußball-Bundesliga aus. Beim 3:1 gegen Heidenheim müssen die Oberpfälzer aber auch einen Rückschlag verkraften. Ein Profi kann einen besonderen Geburtstag feiern.

Der SSV Jahn Regensburg hat seine Erfolgsserie in der 2. Fußball-Bundesliga fortgesetzt. Die Oberpfälzer blieben am Sonntag durch das 3:1 (1:0) gegen den 1. FC Heidenheim zum siebten Mal nacheinander unbesiegt. Vor 11 762 Zuschauern sorgten Tim Knipping an seinem 27. Geburtstag (45.+1 Minute), Andreas Albers (74.) und Jann George (85.) für die Regensburger Tore. Maurice Multhaup (62.) glückte nach einem groben Patzer von Albers der zwischenzeitliche Ausgleich. In der Tabelle belegt die Mannschaft von Trainer Mersad Selimbegovic mit 20 Zählern Platz fünf, Heidenheim ist punktgleich Sechster.

"Vor genau zwei Jahren hab ich mit Sandhausen gegen Heidenheim auch schon an meinem Geburtstag ein Tor gemacht. Da haben wir aber dann verloren", sagte Knipping, der am Sonntag 27 Jahre alt wurde. "Daher ist es heute umso schöner, dass es für uns gereicht hat. Entscheidend war, das wir die Gier an den Tag gelegt haben und die entscheidenden Zweikämpfe gewonnen haben. Wir haben zur Zeit einfach einen Lauf."

Das Spiel mit einer insgesamt ausgeglichenen ersten Hälfte nahm kurz vor der Pause richtig Fahrt auf. Nach einem langen Ball von Chima Okoroji schnupperte Jahn-Kapitän Marco Grüttner an der Führung. Die satte Direktabnahme von Grüttner, der für das Saisonende seinen Abschied aus Regensburg angekündigt hat, lenkte Gäste-Keeper Kevin Müller so gerade noch an die Latte und zur Ecke (45. Minute).

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Der nachfolgende Eckstoß hatte dann das 1:0 zur Folge. Die scharfe Hereingabe von Max Besuschkow verlängerte Knipping mit dem Hinterkopf ins lange Ecke. Im vierten Zweitliga-Spiel für die Oberpfälzer war es Knippings erster Treffer.

Ein katastrophaler Fehlpass von Albers brachte die Gäste dann zurück in die Partie. Der Stürmer spielte dem Heidenheimer Tim Kleindienst den Ball in den Lauf, der legte quer auf Multhaup. Der frühere Ingolstädter verwandelte zwei Minuten nach seiner Einwechslung zum Ausgleich.

In der Schlussphase schlug Regensburg dann doppelt zu. Nach Vorarbeit von Benedikt Saller traf Albers mit einem Seitfallzieher. Beim Torjubel wischte er sich demonstrativ den Schweiß von der Stirn - als Zeichen der Erleichterung. Der eingewechselte George nutzte eine Heidenheimer Defensivschwäche zur endgültigen Entscheidung.

"Wir haben es lange Zeit nicht schlecht gemacht. Regensburg hat uns zu Fehler gezwungen. Daher ist es wie immer, dass wir hier verloren haben", sagte Gäste Trainer Frank Schmidt. In fünf direkten Zweitliga-Duellen gewannen die Regensburger fünfmal.

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