Grundsteinlegung jährt sich zum 100. Mal Im Zeichen der Dreifaltigkeit

Die Pfarrkirche Grafenwiesen wurde von 1920 bis 1923 erbaut und kann heuer somit auf 100 Jahre seit Grundsteinlegung zurückblicken. Foto: Gmeinwieser

Schwere Zeiten, die hat sie schon öfter gesehen, aber: Könnte die Grafenwiesener Pfarrkirche denken, dann hätte sie sich wahrscheinlich auch etwas anders vorgestellt. Von 1920 bis 1923 erbaut, kann sie heuer quasi den Start in ihr 100-Jähriges feiern. Wie und ob in Anbetracht der Corona-Krise im Jahr 2020 gefeiert werden kann - geplant ist ein Festgottesdienst erst für den 4. Oktober -, weiß derzeit aber wohl allein der, dem der Sakralbau geweiht ist: Der Dreieine Gott.

Als am 30. September 1920 durch "Herrn Dechant und Stadtpfarrer Heigl aus Furth i. Wald", der 30 Jahre vorher als Kooperator von Kötzting seelsorgerisch in Grafenwiesen tätig war, der Grundstein für das neue Grafenwiesener Gotteshaus gelegt wird, liegt das Ende des Ersten Weltkrieges gerade einmal knapp zwei Jahre zurück. Über Jahrhunderte hinweg wurde Grafenwiesen geistlicherseits von Kötzting aus mitbetreut. Lediglich während der Zeit der Benediktiner (1702 bis 1803) hatte das Dorf am Weißen Regen einen Ortsgeistlichen. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Grafenwiesen überhaupt geht auf das Jahr 1177 zurück. Schon damals war Grafenwiesen im Besitz von Adeligen. Eine erste Kapelle soll bereits um das Jahr 1200 existiert haben, was archäologische Funde bei Abbruch der Schlosskapelle in den Jahren 1925/26 ergeben haben.

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