Grüner Knopf Fair muss schick sein

Entwicklungsminister Gerd Müller und Ex-Topmodel-Siegerin Barbara Meier zeigen T-Shirts mit der Aufschrift "We Change Fashion". Hintergrund ist die Vorstellung des staatlichen Textil-Siegels "Grüner Knopf". Foto: dpa

Entwicklungsminister Gerd Müller lässt nicht locker. Er wollte mit seinem "Bündnis für nachhaltige Textilien" sicherstellen, dass Jeans, Hemden, T-Shirts, Sportanzüge und andere Kleidungsstücke, die in Deutschland verkauft werden, nicht mehr von Sklavenarbeitern und Kindern in Bangladesch oder Kambodscha gefertigt werden, für Dumping-Löhne und unter menschenverachtenden sowie ökologisch haarsträubenden Bedingungen.

Doch diejenigen, die wirklich etwas tun könnten, die Großen aus der Textilindustrie und dem Handel, haben den Minister ziemlich im Regen stehen lassen. Nun versucht er, mit einem neuen Siegel, einem "Grünen Knopf", fair hergestellten und gehandelten Textilien zum Durchbruch zu verhelfen. Und wieder nörgeln die Lobbyisten herum, beklagen Doppelstrukturen, fürchten Wettbewerbsnachteile, wenn sie sich höheren Standards verschreiben als internationale Konkurrenten. Seltsam, dass sich dennoch Dutzende Unternehmen an dem Projekt beteiligen. Viele haben erkannt, dass der "Grüne Knopf" auch ein Werbefaktor sein kann.

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